Ingenieur

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Dieses Foto ist leider völlig ungeeignet!
Das perfekte Bewerbungsfoto!
Durchschnitt: 3.6 (91 Bewertungen)
Ort: Mainz

Das ist ein ganz ganz schlichtes Paßbild. Ich denke, es ist für ein Bewerbungsbild, wenn es um so etwas elementares wie den eigenen Job geht, viel zu schlicht, nichtssagend und auch langweilig.
Das geht mit einem Profifotografen, der Dich anleitet mit Sicherheit viel besser.

Ich bin echt überrascht, dass es diese Bahnhofsautomaten immer noch gibt. Unverwüstlich!

Ganz schlicht und nichtssagend ist perfekt für mich. Vielen Dank.

Oh und als Begründung hier mal ein Aussschnitt aus der Karriereberatung der VDI Nachrichten....

Das Lichtbild-Problem entscheidet sich, wenn man den Zweck des Fotos in solchen(!) Bewerbungen betrachtet (wenn Sie sich als Model bewerben, sieht das anders aus, da es dort einziger Qualifikationsbeweis ist): Das Bewerbungsfoto ist eine begleitende Information zu den Hauptinformationsträgern Le­benslauf, Zeugniskopien und Anschreiben. Es soll zeigen, ob der Bewerber in etwa so aussieht, wie es typischen Inhabern der hier angestrebten Position entspricht.

Es ist kaum möglich, die aus den "Hauptinformationsträgern" resultierende Grundentscheidung über den Bewerber durch das Foto wesentlich zu verbessern. Undenkbar ist eine Aussage des Bewerbungsempfängers wie: "Saumäßiges Examen, schlechte Arbeitgeberzeugnisse, nicht die richtige Fachqualifikation - aber ein Aussehen hat der Kerl: traumhaft. Den müssen wir unbedingt kennen lernen." (Bloß jetzt keine Witze an der Stelle.)

Aber andersherum geht das! Der Abgebildete kann dem Betrachter unsympathisch sein, kann unangemessen bekleidet auftreten (Badehose, T-Shirt statt Hemd mit Krawatte), ungewöhnliche Barttrachten zeigen, die der Entscheider nicht mag - oder auch ganz entschieden nicht aussehen wie jemand, der zum Team passt, in das er hineinstrebt. Das gilt auch auf Vorstandsebene. Konkret: Wer 500 Leute in der Produktion leiten soll, tut gut daran, auch in etwa so auszusehen und nicht wie ein stellvertretender Hilfsbuchhalter, der an unheilbaren Depressionen leidet.

Mit einem viel zu großen Foto signalisiert man leicht auch: "Ich bin eitel. Für mich sind Äußerlichkeiten alles."

Quelle
http://www.vdi-nachrichten.com/vdi-nachrichten/aktuelle_ausgabe/heikomel...

Ich frage mich, warum jemand hier ein Foto einstellt, der alles über das Thema weiß und mit dem Urteil "nichtssagend" zufrieden ist.
Ich kenne viele VDI Leute, die nur technisch denken und wenig über Soft-Facts wissen oder wissen wollen.
Also liebe Fotografen - so jemanden künftig fotografieren wie einen Zylinderkopf :))

hallo klausundpeter,

das problem an der ganzen bewerbungsfoto-geschichte ist, dass es an der stelle nicht mehr schwarz und weiss, kategorisch richtig und falsch gibt. der artikel aus der vdin beschreibt eine sichtweise der dinge, eine andere findest du hier: http://www.jobtv24.de/index.php?ct=325&vid=5774
der herr hesse weiss schon auch, wovon er spricht.

es ist sicher richtig, dass ein foto allein nicht über wohl oder wehe entscheidet, wenn der rest hintendran passt. sehr wohl kann ein gelungenes, individuelles und spannendes bild dazu beitragen, dass deine mappe überhaupt erst angeschaut wird! es ist ein offenes geheimnis, dass in vielen firmen, die auf eine stelle hunderte von bewerbungen erhalten, erst mal nach äusserlichkeiten grob vorsortiert wird. hier kann dir ein spannendes bild vorteile verschaffen. was du hier im forum an kritik bekommst, sind persönliche meinungen, die mal mehr mal weniger mit fachlichem background gefüllt sind. zusammen mit den informationen, die du selbst zu dem thema hast, sollen sie dir helfen im punkte bewerbungsfoto die richtige entscheidung zu treffen.

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| cheney.de |
photography
frankfurt am main
das bild macht den unterschied
http://www.cheney.de/ND/bewerbung.html

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