
Berufseinstieg als Ingenieurin/Trainee |
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Hallöchen,
würde gerne Eure Meinung zu den Fotos erfahren.
Habe sie beim Fotografen machen lassen und bin recht zufrieden damit.
Wäre toll, wenn ihr sagen würdet, welches Ihr von den 6 Bildern am Besten findet und ich für meine Bewerbungen verwenden sollte.
Vielen Dank im voraus...
Exci
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Bild 1
Bild 2 Herausfordernd, bestimmt
Bild 3 schöner Ausdruck, insgesamt zu dunkel
Bild 4 auffalende Asymmetrie beider Augen
Bild 5 schöner Ausschnitt, viel licht, insgesamt das hübscheste Bild, dort ist die Bluse auch nicht so dominant wie auf den anderen Bildern
Bild 6 Auschnitt komisch (Teile vom Kopf fehlen, Körperteile fehelen)..
Hoffe konnte hlefen
anmerkung:
es sollte sich mittlerweile herumgesprochen haben, daß das anschneiden des kopfes bei bewerbungsbildern, businessportraits usw. ein gängiges stilmittel ist, um das interesse des betrachters zu erhöhen, der unbewußt das bild zu ergänzen versucht.
ist die Zähl-Reihenfolge waagerecht oder senkrecht zu verstehen?
Die Zähl-Reihenfolge ist waagerecht.
6 verschiedene Licht- oder Hintergrund- oder Farb-Variationen.
Aber das Entscheidende - der Gesichtsausdruck - ist nicht sehr vielseitig. Schade.
Auch wenn das letzte Foto im Hochformat recht konventionell daher kommt, spricht es mich am meisten an. Allerdings bindet der große Blusenkragen viel Aufmerksamkeit , er nimmt ja fast so viel Fläche in Anspruch wie das Gesicht.
Ein anderer, dichterer Zuschnitt wäre hier m.E. günstiger.
Ich finde lediglich das 5. Bild ganz ok, wäre die Ausleuchtung optimal.
Die ersten Bilder wirken arrogant, das letzte öde.
Nochmal neu machen lassen wäre bei der massigen Konkurrenz sicherlich ratsam.
Man sieht, daß Du gesessen hast, die Körperhaltung ist nicht aktiv dem Betrachter zugewandt und ohne jede Spannung; außerdem stört mich etwas die leicht erhöhte Kameraposition. Es scheint, als würdes Du Deine rechte Schulter hochziehen, was aber sicher eher an der Perspektive liegt.
Bilder mit dunklem Hintergrund kann man gut machen, wenn der Kontrast stimmt. Die Umwandlung sollte auch in echtes schwarz/weiß sein und nicht in suppiges grau/grau wie hier. Der Fotograf hat sich bei Deiner Serie sicher nicht mit Ruhm bekleckert, die Qualität der Bilder ist eher mittelmäßig.
Ich denke, dass das grau/grau wegen des einscannens so aussieht. Die schwarz/weiss Fotos wurden direkt so aufgenommen und nicht im Nachhinein bearbeitet.
Ahh...dann liegt die Unschärfe wohl auch am Einscannen?!
Das heißt ja, daß die Bilder analog vorliegen und nicht digital. Was machst Du denn, wenn Du Dich online bewerben mußt? Große Unternehmen nehmen häufig gar keine Papierbewerbungen mehr an. Dann müßtest Du auf ein eingescanntes (und somit unscharfes) Bild in suppigem Grau zurückgreifen. Das Risiko würde ich nicht eingehen wollen, zumal Du Einsteigerin bist.
Ja ich weiss, habe ich mir auch gedacht, aber der Fotograf möchte 20€ pro Datei auf CD. Finde ich etwas überteuert, oder was meint Ihr?
Dann liegen die Fotos also doch digital vor und nicht analog. Digital fotografieren kann man NUR in Farbe, die Umwandlung in schwarz/weiß erfolgt mittels Bildbearbeitung. Bei Dir wurde ja leider nur mit einem "Knopfdruck" in s/w umgewandelt mit dem Ergebnis eines suppigem Grau.
Ich würde den Fotografen bitten nachzubessern. Eine Datei für € 20,- finde ich nicht angemessen, wenn die Qualität anich stimmt (optisch wie auch technisch).
Was hast Du denn generell bezahlt und welche Leistung hast Du dafür bekommen?
Also ich habe 35€ für das Fotografieren bezahlt und 5€ pro Bild in der Größe 7x5, bedeutet in der Summe 65€.
Fotografiert wurde ca. eine halbe Stunde und ich habe 3 mal mein Outfit variiert.
Merkwürdige Preisgestaltung. 35 € für eine halbe Stunde Shooting ist sehr preiswert. Da macht der Fotograf wohl eine Mischkalkulation und holt das, was ihm fehlt, über viel zu teure Abzüge wieder rein. Hier in Düsseldorf bekommt man für 4,90 € gleich 4 Abzüge.
Und 20 € für ein Motiv auf CD ist auch schon recht happig.
Preisbeispiel für ein Shooting mit 10 Motiven zur Auswahl, einem Satz Fotos vom besten Motiv, Retusche dieses Fotos und dieses Foto auf CD:
45 € Gesamtpreis
Und bei einer 20er Motivauswahl und 2 digital optimierten Fotos auf CD einschl. 8 Abzügen 69 € Gesamtpreis.
Das ist aber natürlich regional sehr unterschiedlich und das Geschäftsgebaren der Fotografen ebenfalls.
Das Theater mit Klamottenwechsel ist meines Erachtens Unsinn, wenn man sowieso kaum was davon sieht, weil man das Gesicht möglichst nah aufnimmt. Und da kommt es dann auf den Ausdruck an. Und nicht auf den Kragen der Bluse.
"Das Theater mit Klamottenwechsel ist meines Erachtens Unsinn..."
Oft sieht man erst im Bild wie die Klamotten wirken und im Übrigen kann man durchaus etwas mehr als nur den Kragen am Bild lassen. Bilder in verschiedenen Outfits machen nach unserer Erfahrung durchaus Sinn.
Das Verschleiern der Kosten durch ausufernde Zusatzoptionen ist ein beliebtes Spiel, daher sollten die Kunden bei den Preisen immer schon vorher genau hinsehen. Wer rechnen kann ist klar im Vorteil.
Zudem: Der Preis eines Fotos sollte sich vor allem an der Qualität der Aufnahme, also dem Können des Fotografen orientieren, Bewerbungsfoto und Bewerbungsfoto sind selten wirklich das gleiche Produkt und nur ein wirklich gutes Bild ist sein Geld wert.
"Der Preis eines Fotos sollte sich vor allem an der Qualität der Aufnahme, also dem Können des Fotografen orientieren..."
"...ein wirklich gutes Bild ist sein Geld wert."
Stimmt - aber wer definiert, was Qualität ist? Was ist ein 'wirklich gutes Bild'? Und was ist "sein" Geld - wieviel darf es denn sein, wenn es gefällt?
Also Vorsicht mit solch trivialen Aussagen.
Wir haben es hier mit Geschmack zu tun, und der ist kaum objektivierbar.
Die unterschiedlichen Bewertungen hier im Forum sind der lebende Beweis dafür.
Der individuelle Geschmack des Fotografen und des Kunden wirken sich natürlich auch darauf aus, wem welches Outfit gefällt oder eben nicht. Was dem Fotografen gefällt, muss ja nicht dem Personaler gefallen.
Wer sich dagenen auf das "Antlitz", auf den Ausdruck des Modells, konzentriert, vermeidet solche Überbetonung der "Klamotten". Darin sehe ich die wesentliche Aufgabe eines Bewerbungsfotografen.
Wenn ich hier beobachte, wie oft der stets gleiche Ausdruck einer Person lediglich durch Blusenwechsel, Hintergrundwechsel, Lichtwechsel verändert wird, kann ich nur den Kopf schütteln. Solch ein Fotograf sollte in die Modebranche wechseln und anderen mit seinen Fotos keine Karrieresteine in den Weg legen.
So - das musste jetzt aber mal raus ;-))
Klar, für Laien ist alles "Geschmacksache" und genau das ist trivial.
Profis mit geübtem Blick können dagegen sehr wohl genau unterscheiden, ob ein Bild eher nicht zu gebrauchen, einwandfrei, oder eben nur anders ist;-)
"Nur ein wirklich gutes Bild ist sein Geld wert", im Umkehrschluss bedeutet dies: ein schlechtes Bild kann gar nicht billig genug sein um sein Geld wert zu sein, selbst wenn der Fotograf noch drauflegt.
Bei einem Bewerbungsfoto für 25 Euro bekommt man in der Regel gerade einmal Passbildqualität, ob das dann auch nur halbwegs brauchbar ist -reine Glücksache.
Wenn Sie eine realistische Preiseinschätzung für ein professionelles Bewerbungsportrait wollen:
Orientieren Sie sich an gängigen Handwerker-Honoraren und rechnen mit 1-2 Stunden.
Hinzu kommt noch der Umfang des Angebotes, Retusche, Stückzahl der Bilder, Daten usw.
Und glauben Sie mir, wenn man auf die Bekleidung achtet und auch einmal Varianten in alternativem Outfit macht, heisst das gewiss noch lange nicht, daß man das Thema "Überbetont".
Modefotografen sind übrigens in aller Regel hervorragende Profis welche im harten Wettbewerb zu Kollegen stehen und von sehr kritischen Agenturprofis beurteilt werden. Sie fotografieren keine Kleiderständer sondern ggf. sehr teure Fotomodelle die allerdings, im Gegensatz zum normalen Bewerbungsfoto-Kunden, locker zu posieren verstehen.
Auch das musste mal raus,-))
Nimm das 3. Bild.
Bild 2 finde ich am ansprechendsten, ein offeneres Lächeln (auch mit den Augen!) käme allerdings noch besser
Man sieht mal wieder, wie unterschiedlich die Geschmäcker sind.
Ein guter Fotograf mit geübtem Blick erspart seinem Kunden solche Vielfalt - da wird einmal gemeinsam eine Entscheidung getroffen und dann das beste Bild gewählt, basta.
Sonst steht man ja bei jeder Bewerbung erneut vor dem Dilemma, sich wieder entscheiden zu müssen.
Ich war froh, daß ich mehrere Motive zur Auswahl hatte, da ich konservative UND kleine flippige Unternehmen angesprochen habe. Kommt nicht gut, sich in "Banker-Kluft" bei Werbeagenturen zu bewerben, genauso daneben ist es, sich in einer bunten Stehkragenbluse bei einem Bestattungsunternehmen zu bewerben.
Ich kann nach wie vor branchenspezifisch Bewerbungen rausschicken und dekne, daß ein Klamottenwechsel beim Shooting kein "Theater" ist.
Ist ja ok - wenn jemand sich in total unterschiedlichen Szenen bewirbt.
Dann gibt es in solchen Fällen ausnahmsweise ein zweites Foto mit anderer Kleidung.
Aber auch mit dieser Kleidung gibt es nur ein Bild, das Fotograf und Kunde gemeinsam als das ihrer Meinung nach beste herausfiltern.
Sonst müsste man bei jeder Bewerbung neu würfeln, welches Foto von den vielen denn diesmal genommen wird.
Und wenn die Stehkragenbluse weiß statt bunt ist, kann man sie sowohl für das Bestattungsunternehmen als auch für den Job als Grafik-Designerin nehmen - obwohl mir solch eine Berufsziel-Kombination nicht sehr realistisch erscheint.
Da ist ja mal wieder richtig was los hier. Da prallen die Meinungen aufeinander.
Was mich wundert, ist der Begriff "Bankerkluft".
Bei den Herren z.B. ist die Kombination Sakko, Hemd und Krawatte in der gesamten Business-Welt angebracht. Auch in großen Werbeagenturen ist solch eine Kleidung die Erste Wahl. Kreativität muss man nicht durch Hemdsärmeligkeit zum Ausdruck bringen. Für die Damen gilt Ähnliches.
Was sind denn flippige Unternehmen? Doch nicht etwas Chaostruppen, in denen jeder zeigen muss, dass er aus dem spät-pubertären Protestverhalten noch nicht raus ist?
Wer ein Typ ist, kann das auch zum Ausdruck bringen und muss sich nicht wie ein Chamäleon verhalten, das seine Farbe stets der Umgebung anpasst.
E X A K T !
Ich habe für ca. 45min Shooting und 3 Klamottenwechsel einen Festpreis von € 99,- bezahlt. Dafür bekam ich einen CD mit 10 Motiven (Farbe und s/w), retuschiert und optimiert für online-Bewerbungen und 4 Papierabzüge, die ich mir anhand der CD aussuchen konnte (auch verschiedene in 5x7,5). Wenn ich die CD mit den hochaufgelösten Daten hätte haben wollen, hätte ich pauschal € 25,- bezahlt. Habe ich aber nicht gebraucht.
Ich war mit dem Deal echt zufrieden, weil er keine versteckte Kosten hatte und ich vorher genau wußte, was mich das Paket kostet.
Wie schon ein Gast oben frage ich mich, was 3 Klamottenwechsel, also 4 verschiedene Kombinationen, überhaupt sollen. Rausschicken kann man doch immer nur ein Foto, oder? Nach welchem Kriterium wird denn dann entschieden, welches das Richtige ist?
Es ist richtig, dass es für mich sicherlich leichter gewesen wäre, wenn ich nur ein Bild hätte.
Deshalb bin ich Euch auch für die zahlreichen Meinungen zu den Bildern dankbar und kann meine Schlüsse daraus ziehen.
Kann mich jedoch im Moment noch nicht ganz für ein Bild entscheiden...denke das Bild 2, 3 und 5 in die engere Auswahl kommen.
Ich habe Bild 5 am höchsten bewertet, da siehst du am sympathischten aus.
Hab heute selber eine Stunde Bewerbungsfotoshoot hinter mir, ist echt gar nicht so einfach und eins weiß ich jetzt ganz sicher (wusste ich vorher auch schon): ich könnte NIE Model sein! ;-)
Wir haben gemeinsam auch nur "das eine, beste" Foto ausgewählt.
Ein wenig off topic, aber man muss hier auch aufpassen, dass man sich beim Bewerbungsfoto nicht verzettelt. Die Personalchefs bzw. Entscheider sind weder Fotoexperten noch Grafikdesigner - sie entscheiden i.d.R. nach dem ersten Eindruck. Es dürfte ihnen daher weder ein leichter Lichtfehler noch ein "falscher" Anschnitt oder ein nicht mehr ganz zeitgemäßer Hintergrundverlauf wesentlich auffallen; schon aus Zeitgvründen wird dem Foto meist nicht mehr als ein flüchtiger Blick gewürdigt. Wenn die Person freundlich und kompetent rüberkommt und das Bild keinen "Billigeindruck" macht, ist das Wesentliche erledigt. Den Rest entscheiden ohnehin das Anschreiben und der LL.
Grundsätzlich ist das schon richtig, das ist ja gerade die ureigenste Aufgabe des Bewerbungsfotos.
Allerdings wird gerade der "flüchtige Eindruck" von vielen dieser kleinen Faktoren bestimmt, da ist dann vielleicht nicht jede Einzelheit entscheidend, wohl aber die Summe aller Faktoren.
Am deutlichsten fällt dies auf, wenn man ein optimales und ein weniger gutes Bild unmittelbar nebeneinander betrachtet und die Bildeindrücke vergleicht.
Erst so kann man die Bildwirkung erfahren, ähnlich dem Personalchef der den Mappenstapel durchgeht und eine erkleckliche Auswahl recht unterschiedlicher Bilder vorfindet.
Anders als bei der Bewertung einer Anzahl verschiedener Bilder im direkten Vergleich, sind Einzelrezensionen durch Laien sehr subjektiv und kaum aussagekräftig.
Betrachter mit Bildkompetenz dagegen sehen Bilder mit anderen Augen und können Stärken und Schwächen eines Bildes sehr klar identifizieren.
Natürlich spielt auch Geschmack dabei eine Rolle, allerdings eine eher kleine.
Geschmack ist eben nur ein Faktor unter vielen anderen Gesichtspunkten, und sollte vom Profi auch nur als solcher wahrgenommen werden.
Wer glaubt, alles sei nur Geschmacksache, gehört sicher nicht zu diesem Kreis;-)
Wer sagt denn eigentlich, dass ein Personaler gleichzeitig ein "Betrachter mit Bildkompetenz" ist? Oder gar die vielen Chefs in Klein- und Mittelbetrieben, die auch Bewerbungen erhalten und mehr Menschen beschäftigen als die Konzerne?
Wie schon der Gast vor Ihnen völlig richtig bemerkt hat, ist der erste Eindruck entscheidend - und der geht vom Gesicht aus, und nicht vom Lichtfleck auf dem Hinterhaar. Deshalb ist man gut beraten, wenn man sich an dem gängigen Geschmack von NORMALOS orientiert.
Es geht auch nicht um die Stärken und Schwächen eines BILDES - das kann man manipulieren, wie jeder Personaler weiss, sondern darum, welche Kompetenz der Bewerber ausstrahlt.
Volkes Stimme!-)
Sorry, Sie scheinen zwanghaft nicht verstehen zu können:
Nicht der Personaler muß Bildkompetenz haben, sondern der Fotograf.
Sie als Laie werden beispielsweise ein einzelnes Foto zunächst als gut empfinden, im direkten Vergleich mit besseren Bildern dann aber möglicher Weise erkennen, daß es doch nicht so doll ist.
Ein Bildprofi dagegen kann das auch ohne den Vergleich sehen und so die Wirkung eines Bildes auf den durchschnittlichen Betrachter (wie auch den Personalchef) von Vornherein abschätzen. Das ist die Bildkompetenz.
Ihr Absatz:
"Es geht auch nicht um die Stärken und Schwächen eines BILDES - das kann man manipulieren, wie jeder Personaler weiss, sondern darum, welche Kompetenz der Bewerber ausstrahlt."
...ist schlicht Naiv und ein Wiederspruch in sich selbst. Wenn der Bewerber auf dem Bild "Kompetenz" ausstrahlt ist genau dies eine Stärke des Bildes, guckt er unbeteiligt aus der Wäsche, wäre dies eine Schwäche des Bildes.
Setzen Sie sich doch mal in einen Passbildautomaten und strahlen kräftig "Kompetenz" aus, was glauben Sie, kommt auf dem Foto an?
Ein starkes Foto ist nicht nur "scharf, korrekt belichtet und schön bunt", sondern es lässt den Bewerber kompetent, sympathisch und vertrauenswürdig erscheinen.
Dafür sind eine ganze Reihe von objektiven, aber sicher auch subjektiver Kriterien zu erfüllen, Geschmack ist dabei lediglich ein Randthema.
All das ist die Aufgabe des Fotografen, das Modell hat aber immer eine Mitwirkungspflicht, es sei denn es handelt sich um einen Kartoffelsack.
Und Sie scheinen "zwanghaft nicht verstehen zu können" dass ein und derselbe Mensch auf einem Foto von dem einem Betrachter vielleicht als "kompetent, sympathisch und vertrauenswürdig" wahrgenommen wird, von einem anderen Betrachter dagegen überhaupt nicht.
Sie als psychologischer und philosphischer Laie dürfen aber ruhig weiterhin von objektivierbaren Kriterien träumen, deren Wirkung in der Hand des Fotografen liegt.
Zumindest innerhalb des mitteleuropäischen Kulturkreises sind solche Wahrnehmungen weitgehend einheitlich und keinesfalls individuell sehr verschieden. Sie liegen also auch hier grundsätzlich falsch.
Beschäftigen Sie sich mal mit dem Thema Körpersprache und verwandten Disziplinen, für Fotografen sollte das im Übrigen selbstverständlich sein.
He, he, wollen Sie uns hier etwa weismachen, gerade Sie seien psychologisch oder gar philosophisch vom Fach? Lokalisieren Sie doch bitte mal Ihre Kernkompetenz, dann sehen wir weiter;-)....
Sorry, ein sachlicher Disput in allen Ehren, aber so wird's langsam albern.
Genau so ist es!
Es ist toll, dass hier so eine rege Diskussion stattfindet.
Ich wäre Euch jedoch dankbar, wenn Ihr dabei auch meine Bilder bewerten würdet und mir dazu auch weiterhin konstruktive Kritik geben würdet.
Das wäre echt toll.
hammer doch weit oben schon gemacht! das zweite ist recht gut, Du wirkst ernsthaft und kompetent, ein offenes Lächeln wäre aber noch besser.
Viel Erfolg:-)))
Das fünfte gefällt mir am besten - und wohl auch den meisten aus unserem westeuropäischen Kulturkreis, wie die Bewertungen zeigen ;-)
Upd, da habe ich ja eine rege Diskussion ausgelöst (ich war der, der den ersten kritischen am 26.07. gesendet hat). Mir gefällt übrigend die Nr. 2 am besten. Die Meinung von User Bazon ist in gewisser Weise nachvollziehbar. Aus eigener Erfahrung kann ich jedoch berichten (habe als Unternehmer bereits 14 MA eingestellt und dementsprechend Bewerbungen gesichtet), dass das Passbild praktisch keine Rolle gespielt hat (und die MA trotzdem allesamt eine gute Wahl waren). In professionellen Personalabteilungen mag das etwas anders sein, zu bedenken gebe ich jedoch, dass es durchaus auch Bewerbungen ganz ohne Passbild gibt, die nicht grundsätzlich chancenlos sind. Sicherlich spielt Einiges an Entscheidungen im Unterbewußtsein ab, und so fliessen auch Eindrücke des Fotos ein. Augenscheinlich schlechte Fotos oder ein langweiliger Gesichtsausdruck gehen daher gar nicht. Allerdings glaube ich, dass Bazon sich zu "fotolastig" in die Rolle des Personalers vesetzt und die Wertigkeit somit überschätzt. Als Entscheider, ob der potenzielle Mitarbeiter bei mir arbeiten wird oder eher nicht, setze ich vorrangig hard skills: Ordentliche Vita, passende Ausbildung, Referenzen. Wenn der/die Aspirant(in) dazu noch gut aussieht, ist umso besser. Muss aber nicht sein. Ein Mitarbeiter muss in erster Linie eine wirtschaftliche Investition sein, kein Fotomodel. Recht gebe ich nun wiederum Bazon, dass -wenn mehrere Kandidaten annähernd gleiche hard skills haben- dann das Foto eventuell noch einmal eine Entscheidungsfunktion bekommt. Dieser Fall tritt allerdings eher selten ein, ich habe das noch nie gehabt.
Es ist hier immer wieder das gleiche Missverständnis:
es geht in keiner Weise darum, das jemand "gut" aussieht.
Vielmehr ist es für Bewerber wichtig, schon visuell einen kompetenten, vertrauenswürdigen Eindruck zu machen, ohne daß der Personalverantwortliche erst nachzudenken braucht, ob das Foto "gut", oder "schlecht" ist.
Ein in diesem Sinne gutes Foto fällt im Idealfall überhaupt nicht weiter auf, sondern übermittelt schlicht und ergreifend seine Botschaft, unterschwellig und ohne großes TamTam. Es ist damit einfach "nur" Teil einer stimmigen Bewerbung.
...und der Sachbearbeiter blättert in der Bewerbungsmappe mit erhöhtem Wohlgefallen weiter...
Ein wenig vorteilhaftes Bild dagegen wirft Fragen auf, die müssen dann erst einmal von den harten Fakten aus dem Weg geräumt werden, eine völlig unnötige Hürde.
Fazit: Ein perfektes Foto kann mit Sicherheit nicht schaden.
Bei einem unvorteilhaften Bild lässt sich eine nachteilige Wirkung dagegen -vorsichtig ausgedrückt- nie ausschließen.
naja der kopf müsste ebenfalls vorhanden sein ansonsten gehts es ja.ne^^
Schöne Bilder, sehr professionell, sympathisches Lächeln.
number five is ok and the ather not good