das ist ein altes Bewerbungsfoto und jetzt möchte ich ein neues machen lassen und würde
gerne zu dem Fotografen wieder gehen von dem dieses Foto stammt. Habt ihr einen guten Eindruck?
Nein, definitiv nicht.
Es erinnert mich eher an den Paßbildfotografen um die Ecke, der zwar billig-billig sein mag, aber offensichtlich keine Ahnung hat, wie heute Bewerbungsfotos auszusehen haben. (Schau Dir doch hier mal die Top 10 an, dann siehst Du den Unterschied zu Deinem Bild sofort.)
Achte bei der Wahl des Fotografen unbedingt auch darauf, daß Du die Daten digital für online-Bewerbungen bekommst, das wird immer wichtiger und viele Fotografen hocken auf den Daten und lassen sich die Herausgabe teuer bezahlen. Das solltest Du auf alle Fälle vorher abklären und laß Dir auch Referenzbilder zeigen. Top wäre natürlich, wenn Du verschiedene Outfits zum shoot mitbringen darfst und sich der Fotograf viel Zeit für Dich nimmt.
Vulpes (nicht registriert) schrieb am 04. 05. 2009
Wenn ich so was lese, merke ich immer. Aha - ein Fotograf hat geschrieben.
Kann vielleicht fotografieren, hat aber von Ökonomie noch nie was gehört.
Zeit ist nun mal Geld - gestern wie heute!!!
Und wenn sich der Fotograf riesig viel Zeit nimmt und verschiedene Outfits fotografiert, treibt das den Preis in ungeahnte Höhen (oder der Fotograf geht irgendwann pleite).
Als Bewerber solltest du den Dress-Code deiner Zielbranche kennen und dich entsprechend kleiden. Aber ein guter Fotograf sollte auch wissen, dass es heute auf Nähe ankommt, also hauptsächlich das Gesicht und den Ausdruck betonen - und nicht die Klamotten!
Suche im Internet, z.B. nach "Bewerbungsfoto+nächstgrößerer Heimatort" und schau dir die Bilder an, die dort gezeigt werden. Wenn du das Gefühl hast, den richtigen gefunden zu haben, rufe ihn an, sage was du brauchst und mach einen Termin, wenn du ein gutes Gefühl hast.
So kompliziert, wie es in diesem Forum oft dargestellt wird, ist es meist gar nicht.
Bei einigen, die sich hier oft zu Wort melden, würde ich mich nach dem Ansehen von deren Website (und teilweise auch deren Preisen) sicher nicht fotografieren lassen.
sicher muß ich Dir in den meisten Punkten recht geben. Daß hier "ein Fotograf" geschrieben hat, ist vollkommen richtig. Viele unserer Branche rechnen nach Zeit ab, das ist richtig; bei einem Bewerbungsshooting würde ich das allerdings nicht machen. Hier habe ich End- oder Privatkunden, die mit meinem Stundensatz nicht viel anfangen können, da sie schlichtweg nicht wissen, wie lange ein "normales" Shooting dauert. Daher biete ich ein Paket mit klar definierten Leistungen zu einem Pauschalpreis an. Nach meiner Erfahrung weiß ich, wie lange ein Shoot dauert und ich denke, daß es hier auch nicht auf die Minute ankommt.
Vulpes (nicht registriert) schrieb am 04. 05. 2009
... dann ist ja auch alles ok. Man muss sicher nicht streng nach Zeit abrechnen - aber ganz ohne einen Blick auf die Uhr geht es meistens doch nicht. Ein Fotostudio mit festen Preisen muss ja auch wissen, für wann z.B. der nächste Termin eingeplant werden kann. Also hat man dort für eine bestimmte Summe auch eine bestimmte Zeit auf dem Zettel. Darüber liest man hier allerdings selten was.
Schwulimaus (nicht registriert) schrieb am 07. 05. 2009
Abgesehen von der weit unterdurchschnittlichen technischen Qualität des Bilds, würde ich auch noch an dem verzweifel-entsetzten Gesichtsausdruck arbeiten.
Hey,
das ist ein altes Bewerbungsfoto und jetzt möchte ich ein neues machen lassen und würde
gerne zu dem Fotografen wieder gehen von dem dieses Foto stammt. Habt ihr einen guten Eindruck?
Nein, definitiv nicht.
Es erinnert mich eher an den Paßbildfotografen um die Ecke, der zwar billig-billig sein mag, aber offensichtlich keine Ahnung hat, wie heute Bewerbungsfotos auszusehen haben. (Schau Dir doch hier mal die Top 10 an, dann siehst Du den Unterschied zu Deinem Bild sofort.)
Achte bei der Wahl des Fotografen unbedingt auch darauf, daß Du die Daten digital für online-Bewerbungen bekommst, das wird immer wichtiger und viele Fotografen hocken auf den Daten und lassen sich die Herausgabe teuer bezahlen. Das solltest Du auf alle Fälle vorher abklären und laß Dir auch Referenzbilder zeigen. Top wäre natürlich, wenn Du verschiedene Outfits zum shoot mitbringen darfst und sich der Fotograf viel Zeit für Dich nimmt.
Wenn ich so was lese, merke ich immer. Aha - ein Fotograf hat geschrieben.
Kann vielleicht fotografieren, hat aber von Ökonomie noch nie was gehört.
Zeit ist nun mal Geld - gestern wie heute!!!
Und wenn sich der Fotograf riesig viel Zeit nimmt und verschiedene Outfits fotografiert, treibt das den Preis in ungeahnte Höhen (oder der Fotograf geht irgendwann pleite).
Als Bewerber solltest du den Dress-Code deiner Zielbranche kennen und dich entsprechend kleiden. Aber ein guter Fotograf sollte auch wissen, dass es heute auf Nähe ankommt, also hauptsächlich das Gesicht und den Ausdruck betonen - und nicht die Klamotten!
Suche im Internet, z.B. nach "Bewerbungsfoto+nächstgrößerer Heimatort" und schau dir die Bilder an, die dort gezeigt werden. Wenn du das Gefühl hast, den richtigen gefunden zu haben, rufe ihn an, sage was du brauchst und mach einen Termin, wenn du ein gutes Gefühl hast.
So kompliziert, wie es in diesem Forum oft dargestellt wird, ist es meist gar nicht.
Bei einigen, die sich hier oft zu Wort melden, würde ich mich nach dem Ansehen von deren Website (und teilweise auch deren Preisen) sicher nicht fotografieren lassen.
Hallo Vulpes,
sicher muß ich Dir in den meisten Punkten recht geben. Daß hier "ein Fotograf" geschrieben hat, ist vollkommen richtig. Viele unserer Branche rechnen nach Zeit ab, das ist richtig; bei einem Bewerbungsshooting würde ich das allerdings nicht machen. Hier habe ich End- oder Privatkunden, die mit meinem Stundensatz nicht viel anfangen können, da sie schlichtweg nicht wissen, wie lange ein "normales" Shooting dauert. Daher biete ich ein Paket mit klar definierten Leistungen zu einem Pauschalpreis an. Nach meiner Erfahrung weiß ich, wie lange ein Shoot dauert und ich denke, daß es hier auch nicht auf die Minute ankommt.
... dann ist ja auch alles ok. Man muss sicher nicht streng nach Zeit abrechnen - aber ganz ohne einen Blick auf die Uhr geht es meistens doch nicht. Ein Fotostudio mit festen Preisen muss ja auch wissen, für wann z.B. der nächste Termin eingeplant werden kann. Also hat man dort für eine bestimmte Summe auch eine bestimmte Zeit auf dem Zettel. Darüber liest man hier allerdings selten was.
Abgesehen von der weit unterdurchschnittlichen technischen Qualität des Bilds, würde ich auch noch an dem verzweifel-entsetzten Gesichtsausdruck arbeiten.
einfach weiter fotografieren, irgendwann ist etwas dabei!!
locker machen: LICHT AN UND LOS!
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